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New York & Beyond

Es gibt mal wieder ein Update von uns! Was wir in den zwei Wochen in Indonesien erlebt und gesehen haben könnt ihr jetzt nachlesen. Viel Spaß!!

13.03. Jakarta

Nach dem Auschecken holen wir uns ein Grab zum Flughafen und müssen erstmal herausfinden in welche der vielen Schlangen wir uns stellen sollen. Nachdem Gepäckaufgabe, Passkontrolle, Ausreisen und Sicherheitscheck reibungslos geklappt haben, sitzen wir am Gate und warten auf das Boarding. Nach nur 3 Stunden Flug landen wir in Jakarta. Der Hauptstadt Javas.

Nico ist leider immer noch nicht ganz fit weshalb wir immer wieder Pausen machen. Nachdem wir unser Gepäck haben, hole ich Trinken und einen Hähnchensnack für mich. Außerdem heben wir direkt Geld ab um Sachen bezahlen zu können. Jeder von uns hat 2 Mio. Rupiah und einen großen Geldbüschel in der Hand (um euch den Titel zu erklären ;)) Hat man auch nicht alle Tage! Umgerechnet sind das ca. 120€.

Nico kümmert sich um eine SIM-Karte und nach einer kurzen Pause fahren wir mit einem Grab zu unserer Unterkunft. Wir haben zwar etwas Angst, da unserem Fahrer immer wieder die Augen zufallen und der Verkehr mehr als chaotisch ist, aber irgendwie sind wir dann doch dort angekommen wo wir hin wollten (Für 15km haben wir 1,5h gebraucht). Der Check-in verläuft wieder reibungslos und wir beziehen unser kleines Apartment. Nach einer Dusche mache ich mich auf die Suche nach dem Wäscheservice.

Zum Glück hat es immer überall genug Personal, so dass mich einer der Mitarbeiter zu der versteckten Wäscherei begleitet. Alleine hätte ich sie vermutlich auch niemals gefunden. Ich kaufe nochmal Wasser und gehe zurück zu Nico ins Apartment. Dort lese ich nochmal über Sehenswürdigkeiten in Jakarta und hoffe, dass es Nico morgen gut genug geht um den einzigen Tag, den wir in Jakarta haben, zu nutzen.

14.03.

Wie befürchtet geht es Nico nicht sehr viel besser. Daher plane ich wie unsere Weiterreise in Java aussehen könnte und nachmittags fahren wir dann mit dem öffentlichen Bus zum nahegelegenen Bahnhof. Dort schaffen wir es, mit Hilfe von Mitarbeitern, zum Ticketschalter zu kommen. Die Damen und Herren dort scheinen aber Angst vor uns zu haben, da sie vermutlich kein gutes Englisch sprechen, und verweisen uns direkt an einen Automaten.

Zum Glück kann ich dort die Tickets nach Yogyakarta auf Englisch kaufen. Nico muss sich immer wieder hinsetzen, weil er sonst vielleicht zusammenklappt und deshalb beschließen wir wieder zurück zum Apartment zu fahren. Die Hoffnung noch etwas von Jakarta zu sehen schwindet immer mehr, weshalb wir zum Abendessen nur zum KFC gegenüber laufen. Das Menü ist etwas unübersichtlich aber irgendwie schaffe ich es doch etwas zu bestellen, dass zumindest zu 50% gut schmeckt. Danach holen wir noch die Wäsche ab und ich muss leider einen Sockenverlust feststellen. Da wir den riesigen Pool bis jetzt nicht genutzt haben beschließe ich (Vanessa) das noch zu machen um festzustellen, dass er nur noch 5 Minuten geöffnet hat. Ich hüpfe also schnell ins Wasser und schwimme noch ein paar Bahnen.

15.03.

Nach dem Auschecken warten wir noch eine Stunde in der Lobby des Apartmentkomplexes und bestellen ein Uber, das uns dann zum Bahnhof fährt. Dort angekommen checken wir ein, um unsere Tickets zu erhalten, und stellen uns direkt an, da die Schlange sehr lang ist. In der Wartehalle sitzen wir dann mit einigen anderen auf dem Boden und warten. Immer wieder werden Durchsagen gemacht, die wir natürlich nicht verstehen. Als viele Leute aufstehen frägt Nico einen Angestellten ob das schon unser Zug ist und der schüttelt nur den Kopf. Ein weiteres Mal stehen viele Leute auf und wir schauen den Angestellten an, der wieder den Kopf schüttelt. Mittlerweile sind sogar Sitzplätze frei und wir setzen uns. Neben mich setzt sich einer der Angestellten, die manchen Leuten ihr Gepäck tragen und gibt uns irgendwann zu verstehen, dass wir wohl jetzt raus müssten. Also selbst ohne jegliche Ahnung, oder Kommunikation kommt man trotzdem ganz gut voran.

Am Bahnsteig suchen wir dann die Zone in der wir vermutlich einsteigen müssen. Ein Zug läuft ein und ich frage zur Sicherheit nochmal eine Angestellte, die mein Ticket anschaut und nickt. Also steigen wir in den Zug finden unsere Sitzplätze auf Anhieb und genießen die 8 stündige Fahrt mit etwas begrenztem Fußraum aber nettem Service, der immer wieder mit Essenswägen an uns vorbeiläuft.

So sieht es in dem Abteil dann aus:

Vor allem aber der Blick aus dem Fenster ist lohnenswert. Wir kommen vorbei an Wohnsiedlungen, zusammengezimmert aus Steinen und Blech, reichlich Müll und Dreck, dann wiederum eine abgesperrte Wohnsiedlung mit teuren Häusern und Autos, Arbeiter, die von Hand neue Gleise verlegen, Kinder, die an den Flüssen angeln. Alles abgewechselt durch riesige Felder, die von den Menschen bewirtschaftet werden. Palmen, dicht bewachsene Wälder….
Irgendwann wird es dann leider dunkel und wir sehen die restliche Fahrt über nichts, wir sind nämlich bis in die Nacht unterwegs.
Um 22 Uhr steigen wir aus dem Zug in Yogyakarta aus, lassen die ganzen Verkäufer hinter uns, die dir direkt am Ausgang wieder Taxis und Mietwagen andrehen wollen und verlassen das Bahnhofsgelände um dort in Ruhe ein Uber bestellen zu können. So um 23 Uhr sind wir dann endlich in der Unterkunft angekommen.
Wir haben ein kleines klimatisiertes Doppelzimmer im schönen Garten mit Pool (Spoiler: wir werden nie rein gehen). Aufgrund des anstrengenden Tages gehen wir aber ziemlich schnell schlafen.

16.03 10:30 Uhr, Innenhof der Unterkunft

Zum Frühstück gibt es Bananenpancakes und wir stellen die Überlegung an, was wir an dem schönen Tag so alles tun könnten.

Yogyakarta ist natürlich Weltberühmt für die beiden großen Tempelanlagen (Prambanan und Borobudur), für die die meisten Touristen überhaupt dort hinkommen. Soweit wir noch wissen ist Prambanan sogar Unesco Weltkulturerbe. Ja was sollen wir sagen, gut und schlecht, dass wir uns nicht zu den typischen Touristen zählen. Wir entscheiden uns nämlich ersteinmal die Umgebung von Yogja (so nennen das viele Einheimische) anzuschauen und einen der Tempel am nächsten Tag zu machen (für beide wäre unser Budget zu klein).
Wir mieten uns deshalb einen Roller bei der Unterkunft und fahren in einen kleinen Wassertempel. Beim Eingang bekommen wir sogar eine kleine Broschüre auf englisch, die etwas über die verschiedenen Teile des Tempels erklärt. Das Problem dabei war nur, dass wir keine Ahnung hatten vor welchem Teil wir gerade stehen. 

Anschließend fahren wir noch weiter in den Süden, mit dem Endziel am Parangtritis Beach rauszukommen (zumindest war das Nicos Ziel. Ich wollte einfach nur aus der Stadt raus, weil der Verkehr schrecklich ist.).
Es ist wirklich schön dort! Wir fahren vor allem an Wohnsiedlungen und großen Reisfeldern vorbei, wo die Menschen fleißig damit beschäftigt sind, den Boden vorzubereiten, Rillen graben, Zwiebeln setzen oder auch schon zu ernten.

Überall wo wir hinkommen werden wir begutachtet, angelächelt, uns wird zugewunken oder vom Roller aus rüber geschriehen, Eltern zeigen aus den Autos ihren Kindern: „Oh schau mal Kind, ein weißer Mensch, präg ihn dir gut ein, hier gibt es nicht so viele“. Immer wieder begegnen wir Situationen wo wir auch gefilmt werden. (Irgendwie ein seltsames Gefühl aber so müssen sich die Promis wohl auch fühlen..)


Ich hab davor im Internet gelesen, dass an dem Strand nicht gebadet werden darf. Und tatsächlich, als wir ankommen sehen wir, dass der Wellengang so hoch ist, dass dort sowieso keiner rein will. Es tummeln sich dort in großen Trauben am Wasser verteilt Schulklassen, deren kreischenden Kinder am Rand des Wassers spielen und klatschnass und sandig sind. Was uns auffällt ist die deutliche Trennung zwischen Mädchen und Jungs und es werden auch nur lange Klamotten zum Baden getragen.
Das lässt sich einfach damit begründen, dass Indonesien ein sehr muslimisch geprägtes Land ist. Wenn man den modernen Islam von den Zahlen vergleicht, ist dieser viel mehr Asiatisch als Arabisch, denn nur ca. 15% der Muslimischen Weltbevölkerung sind Araber, der größte Rest davon Südostasiatisch. Indonesien hat, mit 12%, die größte muslimische Bevölkerung der Welt und schickt jährlich die meisten Pilgerer nach Mekka.
Auf der Straße lässt sich das leicht erkennen, denn ca. alle 50-100m kommt eine Moschee. Es gibt also keinen Ort, an dem man nachts durchschlafen könnte, denn überall hat man in der Regel mindestens 3-5 Moscheen, die nachts ihren Gebetsruf haben. Aber zurück an den Strand.

Es braucht natürlich nicht lange, bis Leute uns entdecken und immer wieder ihr Handy zücken um Bilder von uns zu machen. Uns bleibt nur übrig zu lächeln und zu winken, dass es ihnen etwas peinlicher ist und wir meistens ein entschuldigendes Lächeln bekommen.

Ich (Nico) liege gerade am Strand, als Vanessa vom Hände waschen vom Meer wiederkommt, im Schlepptau mit bestimmt 25 Kindern. Es ist eine Schulklasse, die offensichtlich sehr interessiert an uns sind und auch immer wieder versuchen Fragen zu stellen. Deutschland sagt ihnen als Land nichts, als wir es auf der Karte zeigen, wissen sie zumindest ungefähr wo es liegt. Die Lehrer machen nebenher munter Fotos von dem Trubel. Da nun eh schon alle dicht gedrängt aneinander stehen, machen wir mit ihnen gemeinsam noch ein Gruppenfoto und ziehen dann weiter (genug der Aufmerksamkeit ;))

Auf dem Weg nach Hause, machen wir nochmal ein Fotoshooting mit zwei Mädels die extra mit ihrem Roller angehalten haben und genießen die Sonnenuntergangsstimmung. Der leuchtend rote Himmel über dem Meerzulauf und den Reisplantagen ist einfach nur gigantisch und auf Fotos nicht festzuhalten. Aber schaut euch selbst den Tag an.

Zum Essen fahren wir in eine sehr belebte Gegend mit Straßenständen, die Essen und Krimskrams verkaufen. Ohne genau zu wissen was es ist, bestellen wir uns etwas. Es schmeckt uns nicht sonderlich gut, aber wir sind einigermaßen satt und fahren deshalb heim.

17.03, wieder beim Frühstück

Bei mir (Nico) gibt’s diesmal Toast mit Spiegelei, Vanessa hat wieder den Pancake (#Gewohnheitstier). Wir verlängern den Roller um mobil zu sein und irgendwann zur Tempelanlage zu fahren, die etwa 20km von der Unterkunft entfernt liegt.
Heute ist das Wetter ziemlich bewölkt und regnerisch. Wir fahren erstmal an den Bahnhof, damit wir unser Weiterreiseticket kaufen können. Das ganze stellt sich als nicht so super heraus, denn 95% der Tickets an die Ostküste sind ausverkauft. Die einzige Möglichkeit ist, einen Tag zu verlängern, der uns hinten raus dann fehlt, oder einen Nachtzug zu nehmen mit Umstieg und Wartezeit von 3 Stunden, Ankunft um 6 Uhr in der früh plus eine umsonst bezahlte Nacht in der Unterkunft… Gekauft! Also bereiten wir uns seelisch und körperlich auf die nächtliche Abreise vor.


Gerade als wir uns dann auf dem Weg machen, um uns noch Prambanan anzuschauen, ziehen dicke, dunkle Gewitterwolken auf, es fängt zu donnern und leicht zu nieseln an. Na klasse! Wisst ihr noch wie ich geschrieben habe, dass die meisten Touristen nur wegen den Tempeln hierherkommen und wir uns nicht dazu zählen? Tja, wir haben leider keinen der Tempel gesehen weshalb alle herkommen und beschließen Wohl oder Übel zurück zur Unterkunft zu fahren bevor wir klatschnass werden und für einen Tempel bezahlen wo die Bilder wegen dem Wetter dann schlecht werden. Das ist es uns nicht wert.
So um neun Uhr legen wir uns dann ins Bett um wenigstens noch ein bisschen Schlaf zu bekommen.
Um zwölf bestellen wir ein Grab zum Bahnhof und warten dort, dass der Zug kommt. Wir sind guter Dinge, dass es eine angenehme Fahrt wird, wir haben ja schließlich Tickets für die Executive Class (waren auch gar keine anderen übrig ;)). Pünktlich rollt der Zug ein, unsere Plätze sind super, mit viel Beinfreiheit, Sitzen die man zurück klappen kann und Zugpersonal, das Decken für die Nacht verteilt. So könnte es immer sein!

18.03 06:00 Uhr, Bahnhof Surabaya

Wir haben jetzt ca. 3 Stunden Wartezeit bis der Anschlusszug bis nach Banyuwangi (liegt an der Ostküste Javas) fährt, also setzen wir uns in den Wartebereich, Vanessa holt sich im Kaufrausch mit Hunger bei Dunkin Donuts eine ganze Box voller Donuts mit unterschiedlichen bunten Glasuren (Kauf 5, der 6. Donut ist umsonst Aktion, klingt gut aber man spart sich ja eigentlich nichts ;)).
Die 3 Stunden sind ansonsten sehr zäh, die Sitze unbequem und es ist für die frühe Uhrzeit schon ziemlich laut. Alle paar Minuten eine unverständliche laute Durchsage hier, schrilles Zughupen da und nicht zu vergessen die Alleinunterhalterin, die mit ihrem Keyboard fertige Liedsequenzen abspielt und dazu (sogar ganz gut) singt.
Leider ist dann auch noch der Sitzplatz im Zug (Viererplatz ohne viel Fußraum) unkomfortabel aber auch diese 8 Stündige Fahrt geht vorbei (zwar ohne viel Schlaf, aber oftmals schöner Landschaft).

Netterweise holt uns Teddy (der Besitzer der Unterkunft, in der wir die nächsten Tage bleiben) vom Bahnhof ab, sodass die Ankunft sehr angenehm verläuft. Sein Haus liegt etwas außerhalb der Stadt Banyuwangi, inmitten von Reisfeldern. Der Bungalow in dem wir übernachten, ist im traditionellen Stil gebaut, aber noch sehr neu und modern gehalten und liegt inmitten von einem schön angelegten Garten. Wir haben sogar eine kleine eigene Terrasse ,von der aus wir Blicke auf die Reisfelder genießen können. Wir sind zurzeit seine einzigen Gäste, haben also auch den Gemeinschaftsbereich mit Küche für uns. Es ist schön ruhig hier, was wir nach der langen Zugfahrt sehr angenehm finden.
Wir entspannen den restlichen Tag auf dem schönen Anwesen und bestellen uns abends Essen, was so einigermaßen schmeckt. Noch haben wir definitiv kein richtiges Lieblingsessen entdeckt in Indonesien.
Ab Dämmerungsbeginn fangen auch die Muezzin wieder an zum Gebet zu rufen. Die vielen Moscheen in der Nähe, von denen es schallt, ergeben so eine irgendwie mystische Stimmung auf dem Anwesen. Nach ca. 1 Stunde wird es dann aber wieder leiser.

19.03 10:00 Uhr

Es gibt leckeres Frühstück (wie auf dem Bild zu sehen) und wir mieten uns einen Roller (ja das ist einfach ein super Mittel um was zu unternehmen, wir haben uns sehr damit angefreundet).

Ohne Plan fahren wir drauf los und kommen an unglaublich schönen Reisterrassen, Shops, Dörfern und Einheimischen vorbei. Ich (Nico) beschließe bis zum Fähranleger zu fahren, um uns dort vertraut zu machen, da wir ja in ein paar Tagen von dort aus nach Bali übersetzen wollen. Als wir dort ankommen ist es aber so unübersichtlich, hektisch und laut, dass uns die Lust darauf eher vergeht. Als ich mich umschaue um nach Ticketpreisen und Bussen zu schauen, die auf Bali fahren, werde ich natürlich direkt angesprochen und ich soll dann auch gleich was unterschreiben. Ohne große Worte sage ich Nein Danke, drehe um gehe wieder. Auf sowas hab ich jetzt echt keine Lust und wir fahren wieder zurück.
Zuhause angekommen organisieren wir bei Teddy eine geführte Tour auf den Vulkan Ijen (mittlerweile eine sehr beliebte Tour mit vielen Touristen, man kann dort nachts blaue Flammen züngeln sehen, sowie die Arbeiter, die dort inmitten von giftigen Dämpfen Schwefel abbauen, mehr darüber weiter unten) für die kommende Nacht und machen gleichzeitig mit ihm aus, dass er sich um Tickets für unsere Weiterreise kümmert.
Zum Abendessen gibt es Hähnchenschenkel mit Reis an der Straßenecke. Ist recht trocken aber kann man essen 😀
Wir bereiten alles für den nächtlichen Aufbruch vor und legen uns dann schlafen.

20.03 00:00 Uhr

Um zwölf steigen wir mit Teddy ins Auto um zu dem Parkplatz am Fuß des Vulkans zu fahren. Es ist stockdunkel und wir sehen außerhalb der Scheinwerfer absolut gar nichts. Nur anhand von Teddys Erklärungen wissen wir, dass wir an Tee- und Kaffeeplantagen vorbeikommen und durch Waldgebiete fahren. Um Ein Uhr kommen wir am Parkplatz an, wo wir unseren Guide Ryan zum ersten Mal treffen, der uns sicher auf, in und runter vom Vulkan führen soll.
Ryan hat selbst für vier Jahre im Krater gearbeitet und kennt daher die Strecke und mögliche Gefahren in und auswendig, was uns natürlich sehr zugute kommt. Außerdem erzählt er uns, dass wir ca. 1,5 Stunden bis zum Krater brauchen und falls wir eine Pause brauchen, es einfach sagen sollen.

Wir stapfen also nachts um Eins in völliger Dunkelheit los, ausgerüstet mit Stirn- und Taschenlampen um den Vulkan zu erklimmen. Der Weg ist sehr gut, teilweise nur etwas steil, sodass wir immer wieder eine kleine Pause machen, was trinken und dann weitergehen. Ryan ist sehr aufmerksam, freundlich und kümmert sich gut um uns. Er trägt sogar Vanessas Rucksack zusätzlich zu seinem eigenen, damit es Vanessa etwas leichter hat.

Der Sternenhimmel ist bei der Dunkelheit und Entfernung von jeglichen Stadtlichtern einfach unglaublich klar und wunderschön. Immer wieder stoßen wir auf andere Touristen, die den Berg hochlaufen.
Oben angekommen gibt uns Ryan unsere Gasmasken, die uns vor den dichten Schwefeldämpfen schützen sollen. Er sagt zu uns dass wir unten nur begrenzte Zeit haben, bevor der Dampf zu heftig wird und wir zur Sicherheit wieder gehen sollten. Also machen wir uns daran den steilen Kraterhang abzusteigen.

(Randnotiz: Der Ijen ist ein Vulkankomplex im Osten Javas. Am bekanntesten ist jedoch der Kawah Ijen, der von Bergwänden eingeschlossene Kratersee. Seine blau-grüne Farbe erhält er durch die hohen Vorkommen von Alaun, Schwefel und Gips. Das Wasser ist sehr sauer mit pH-Werten von unter 0,3. Durch ausgklügelte Rohrsysteme bilden sich die gelben Schwefelablagerungen am Fels, die lokale Arbeiter unter großer Anstrengung aus dem Fels brechen und danach in zwei Körben an einer Holzstange auf ihren Schultern zum 200m höher gelegenen Krater tragen! Das Gesamtgewicht liegt dabei durchschnittlich bei 80-100kg pro Person.

Es ist einfach unglaublich zu sehen wir hart die Männer dort arbeiten, aber trotzdem freundlich und mit einer unglaublichen Willenskraft dabei sind. Es sind einfach unvorstellbare Arbeitsbedingungen. Die Männer sind nur bekleidet mit normalen Klamotten, Flip-Flops oder Gummistiefeln, als Atemschutz gegen die hochschädlichen Dämpfe dient ein Tuch.
Die Langzeitschäden der Arbeiter sind verheerend: Eingedrückte Schulter- und Rückenpartien, kaputte Knie durch das hohe Gewicht des Schwefelgesteins und völlig zerstörte Lungen durch die dichten Dämpfe. Die ganze Tour (morgens den Berg hoch, Schwefel rausbrechen, zum Krater tragen, in Karren zum Parkplatz fahren) machen die meisten Arbeiter zweimal pro Tag! Der Verdienst ist lächerlich mit ca. 10$ pro Tag. Durch mangelndes Geld fehlt den Arbeitern die Bildung um andere Berufe auszuüben und so befinden sich die Männer oftmals schon seit mehreren Generationen in diesem Beruf um ihre Familien zu ernähren.)

Hier ist ein Video dazu damit ihr euch etwas darunter vorstellen könnt. (Nicht von mir!)

Immer wieder kommen uns die Arbeiter mit vollen Körben entgegen, denen wir gerne Platz machen. Unten angekommen können wir die berühmten blauen Feuerströme sehen (durch Überhitzung entzündet sich das Schwefel von selbst und rinnt dann den Berghang runter), ein wirklich beeindruckendes Schauspiel.
Ryan möchte uns nicht der Gefahr aussetzen zu nah an die Flammen zu gehen und nimmt deshalb unser Handy um selber zu den Flammen zu klettern, damit wir ein Video davon haben.

Nach 15 Minuten meint er, wir sollten wieder etwas höher laufen um dort eine Pause zu machen.
Mir (Nico) wird dort aber nach ca. 10 Minuten sitzen und dem Schwefelgeruch so übel, dass ich kurz vor dem Übergeben bin, durch etwas zu trinken wird es aber wieder besser und wir können den Aufstieg angehen.
Um ca. 04:30 Uhr erreichen wir wieder den Kraterrand und warten dort darauf, dass die Sonne aufgeht. Ryan ist müde und legt sich auf den Steinen schlafen, uns ist aber so kalt durch den Wind, dass wir uns bewegen müssen um etwas wärmer zu werden. Wir laufen also am Kraterrand auf und ab und beobachten den Sonnenaufgang um 05:30 Uhr auf einer Anhöhe. Als wir zurück kommen ist Ryan verschwunden. Etwas ratlos stehen wir also dort oben und versuchen ihn zu finden, aber er ist spurlos verschwunden. Falls er in der Nähe ist, wird er uns finden, da ich (Nico) eine helle grüne Jacke anhabe und so nicht wirklich zu übersehen bin. Und wirklich: Nach ca. 10 Minuten sehen wir ihn eine Anhöhe runter sprinten. Wir winken ihm zu und er ist sichtlich froh uns zu sehen. Er hatte nachdem er wach wurde nach uns gesucht und wohl etwas Schiss, dass etwas uns passiert ist.
Wir machen mit ihm ein Selfie und begeben uns auf den Weg nach unten zum Parkplatz.
Um sieben Uhr treffen wir wieder auf Teddy, der in der Zwischenzeit im Auto geschlafen und auf uns gewartet hat. Ziemlich fertig fahren wir nach Hause und legen uns um Acht nochmal für ein paar Stunden ins Bett.
Es hilft alles nichts, denn der restliche Tag ist eher verschlafen, wir spielen ein bisschen Karten und bestellen Abends essen bevor wir müde ins Bett fallen.

Hier sind außerdem noch Bilder von unserer Tour und dem Guide 🙂

21.03 09:00 Uhr

Wir frühstücken wie gewohnt auf der Terrasse, unsere Sachen haben wir am Abend davor schon für die Abreise gepackt. Teddy kommt vorbei um uns mitzuteilen, dass einer der zwei klimatisierten Busse die zweimal täglich nach Bali fahren in etwa einer halben Stunde abfahren. Also essen wir fertig und fahren an das Fährterminal wo der Bus hält, Stress haben wir keinen, denn die Busse kommen immer zu spät.
Um viertel vor elf kommt der klimatisierte Bus an, bloß blöd, dass dort keine Sitzplätze mehr verfügbar sind und die Leute schon auf dem Boden sitzen.

Der Typ, der uns die Tickets verkauft hat entschuldigt sich und sagt, dass der nächste Bus in ca. 20 Minuten da ist. Um halb zwölf kommt der Bus um die Ecke: Ich glaube der runtergekommenste Bus mit dem wir je gefahren sind. Aber er hat noch zwei Plätze frei also was hilft es schon.

Klimatisiert ist er nicht. Unser Glück ist es, dass wir direkt an der hinteren Türe sitzen und durch das Fenster dort während der Fahrt Wind kommt und uns etwas abkühlt. Außerdem ist es gut für frische Luft, denn gut die Hälfte der Fahrgäste vor und hinter uns rauchen während der Fahrt im Bus, was für uns völlig unverständlich ist. Wie kann man sowas machen bei einem nicht klimatisierten Bus???

Könnt ihr die Hitze anhand des lehnenden Mannes sehen? 😀

Die gesamte Fahrt dauert etwa 4 Stunden bis zur Busstation in Bali, die Fähre ca. 1 Stunde 😀 Ansonsten verläuft soweit alles unspektakulär, der Fahrer gibt zum Glück ordentlich Gas und überholt alles was ihm im Weg ist auf der schmalen Straße. Ungefähr um fünf steigen wir aus dem Bus aus, wo die Taxifahrer uns schon an der Bustüre ihre Angebote aufdrängen wollen. Wir lehnen dankend ab und verlassen den Busbahnhof um uns ein Grab zu bestellen.
Der erste Fahrer verlangt, anstatt der von der App vorgegebenen 300 000 Rupiah 500 000 Rupiah, weil der Weg so weit ist. Er lässt sich auch nicht weiter runter handeln also lehnen wir auch ihn ab.
Als wir gerade auf einen zweiten Fahrer warten, der sich schon seit 10 Minuten mit seinem Auto nicht mehr bewegt, hält plötzlich ein Auto neben uns am Straßenrand. Der Mann fragt wo wir hin wollen und zeigt uns seinen Taxiausweis. Wir erzählen ihm, dass wir nach Amed (im Osten der Insel) müssen.

Wir handeln mit ihm einen Preis von 350 000 Rupiah aus und nehmen, wenn auch etwas unsicher und misstrauisch sein Angebot an, da es so scheint als würde der andere Fahrer nicht mehr kommen.
Etwas durchgefroren (die Klimaanlage war einfach arschkalt), aber ohne beschissen zu werden checken wir um halb acht endlich im Hotel ein. Gegenüber des Hotels befindet sich ein kleines Café in dem wir noch etwas Essen gehen und dann unser Zimmer einrichten.

22.03 10:00 Uhr

Unser Frühstück können wir entweder im Restaurant oder im eigenen Zimmer essen, aufgrund der vielen Bienen im Restaurant, essen wir aber lieber vor unserem Zimmer auf der Terrasse. Wir laufen durch enge Gassen zwischen den Häusern an den Amed Beach um uns ein Bild davon zu machen und dort baden zu gehen. Tja, die Vorstellung, die wir von Balis Stränden hatten wurden abrupt zerstört. Statt feinem weißen Sand stoßen wir auf einen unangenehmen steinigen Strand worauf größtenteils Fischerboote liegen, alles gesäumt von Plastikflaschen und Müll. Das Wasser ist trotzdem schön, aber zum langen verweilen ist der Strand nicht einladend genug. 

Nach kurzer Zeit gehen wir deshalb zurück um uns an der Rezeption einen Roller zu leihen (der älteste den wir jemals hatten mit kaputter Tankanzeige).

Wir fahren zum nächsten Strand der uns auf der Karte angezeigt wird (ca. 10 Minuten Fahrt). Er ist nur erreichbar über eine kleine Bungalowanlage und einigen Stufen den Hang hinunter. Wir werden überrascht von schwarzem Vulkansand und kristallblauem wunderschönen Wasser. Während wir die Schönheit dieses Strandes genießen beobachten wir eine alte Dame, die angespültes Holz zu einem großen Paket zusammenschnürt und kleine Krabben, die über den Sand flitzen.

Ein wenig später kommt ein einheimischer Papa mit seiner kleinen Tochter vorbei, die sich wohl nackt in dem schwarzen Sand gewälzt hat. Der Vater gräbt immer wieder tiefe Löcher in den Sand und wir fragen uns wonach er wohl sucht, bis er einmal erfolgreich ist und an einer dünnen Schnur einen großen Krebs aus dem Loch zieht. Die Schnur drückt er seiner Tochter in die Hand und ab diesem Zeitpunkt beginnt wohl die schlimmste Zeit in dem Leben des kleinen Krebs. Er wird nämlich von dem Mädchen über den Strand gezogen und überschlägt sich dabei teilweise mehrmals.

Nach diesem Schauspiel beschließen wir uns wieder auf den Weg zurück zum Hotel zu machen und nehmen ein Bad im Pool. Da wir den Roller nutzen wollten fahren wir wieder Richtung schwarzen Sandstrand in eine Pizzeria. Dort haben wir dann auch einen längeren Aufenthalt, da es während wir unsere Pizza genießen plötzlich anfängt wie aus Strömen zu regnen. Über dem Meer tobt ein starkes Gewitter. Da wir nur durch den Weg zu unserem Roller schon bis auf die Unterwäsche nass geworden wären, beschließen wir noch einen Nachtisch zu essen und uns nach dem größten Unwetter wieder auf den Weg nach Hause zu machen. Und wir bekommen sogar trocken dort an! 

23.03 11:00 Uhr

Nach dem Frühstück geht es durch atemberaubende Natur mit Reisfeldern, Palmen und sattem grün zu einem Wasserpalast (um genau zu sein heißt er Tirta Gangga Tempel). Es ist eine sehr schöne Anlage mit großen angelegten Teichen in denen teilweise riesige Fische schwimmen, die man mit gekauftem Futter füttern kann. Um die Teiche herum befinden sich grüne Wiesenabschnitte, Pflanzen und überdachte Pavillons zum sitzen.

Es ist zeitweise recht voll, weshalb wir dann den Tempel hinter uns lassen und weiter Richtung Süden fahren um an einen schöneren Strand zu kommen als wir vor der Haustüre haben. Die gesamte Strecke sind ca. 30km, wir sind durch die Serpentinen und Fotostops ungefähr eine Stunde unterwegs. Der Strand ist im Internet noch als “Geheimtipp” bekannt im Gegensatz zu den sehr touristischen Stränden rund um Denpasar. Er nennt sich Virgin Beach und ist vom Parkplatz aus durch einen Weg in die Bucht zu Fuß erreichbar. 

Das Wasser ist wundervoll blau mit feinem weißen Sand. Links und rechts der Bucht befinden sich hohe Steinwände, hinter uns Palmenwälder und einige Strandrestaurants, die uns Liegen andrehen wollen.
Wir suchen uns einen Platz zwischen den Fischerbooten, die etwas weiter hinten am Strand liegen und genießen das klare Wasser den restlichen Tag über. 

Für das Abendessen fahren wir wieder zum Hotel zurück und gehen in der Nähe in ein Restaurant.
Da wir am nächsten Tag schon wieder abreisen, buchen wir vor Ort für den Morgen ein Taxi das uns nach Ubud bringt.

24.03 11:30

Auch wenn der Taxifahrer nicht der Kerl ist, der uns gestern das Ticket verkauft hat (und gesagt hat er fährt uns persönlich), kommen wir sicher an unserer neuen Unterkunft etwas außerhalb von Ubud an. 
Der Pool ist wunderschön und direkt vor unserem Bungalow. Unsere erste Amtshandlung ist also selbstverständlich ein Sprung in den Pool 😀 Die mittlerweile zweite wichtige Sache ist, einen Roller auszuleihen damit wir mobil sind und wann immer wir wollen irgendwo hin kommen. 
Das Frühstück bestellen wir schon für den nächsten Morgen vor, da uns ein Angestellter darauf anspricht. 
Zum Abendessen gehen wir in ein kleines Warung (Straßenlokal) um die Ecke, in dem wir auch am Nachmittag schon einen kleinen Snack gegessen haben.

25.03
 

Nach unserem Frühstück fahren wir mit dem Roller nach Kuta um dort an den bekannten Legian Beach Zeit zu verbringen. Er ist auch gar nicht so voll wie wir gedacht hätten, obwohl die Sonne alles gibt was sie kann. Natürlich kann man auch hier wieder Liegen mieten, wir entscheiden uns aber dagegen. Nachdem wir aber ein paar Minuten in der Sonne schmoren, entscheiden wir uns ziemlich schnell um und belegen zwei Sitzsäcke im Schatten, die sogar gratis sind. Mal abgesehen davon, dass wir uns ein Getränk kaufen müssen.

Nach langem hin und her überlegen, kann sich Vanessa doch noch dafür entscheiden sich ein Surfbrett auszuleihen und stürzt sich in die Wellen. Der Verleiher rät ihr noch sich weiter links zu halten, da die Strömung recht stark ist, doch sie treibt immer weiter nach rechts und hat kaum eine Chance. Völlig fertig und enttäuscht kommt sie aus dem Wasser zurück und mich (Nico) packt jetzt doch ein bisschen die Lust ins Wasser zu gehen, trotz Erkältung.

Die Hass Liebe zum Surfen wurde wieder geweckt. Auf der einen Seite ist es unglaublich anstrengend gegen die Wellen, die sehr knapp aufeinander kommen, und die Strömung anzukämpfen. Auf der anderen Seite ist es ein unglaubliches Gefühl erfolgreich auf dem Board zu stehen und sich von der Welle mitreißen zu lassen.

Nachdem Vanessa auch wieder ein Feeling fürs Surfen bekommen hat und auch erfolgreich war geben  wir das Board wieder ab und machen uns auf den Heimweg. Dort gehen wir standardmäßig wieder in das kleine Warung und genießen unser Abendessen. Anschließend geht es dann auch recht bald ins Bett, weil wir ziemlich fertig sind vom surfen 😀

26.03

Frühstück gibt es wieder im Hotel und anschließend fahren wir los zu unserer Kulturtour wie Nico es getauft hat. Wir starten mit der Goa Gajah (Elefantenhöhle), die sich in einer Temeplanlage befindet. Die Höhle ist relativ unspektakulär und vor allem werden einem die Augen durch die ganzen Räucherstäbchen vernebelt. Daher genießen wir die wunderschöne Natur in der Tempelanlage und können dabei sogar eine ältere Frau bei einer Opfergabe beobachten.

Nachdem wir die Atmosphäre genossen haben geht es weiter zum nächsten Tempel. Wie gesagt heute steht eine Kulturtour an. Die Tempelanlage Gunung Kawi ist über eine lange Treppe nach unten erreichbar. Ich (Nico) bekomme aber vorher erst wieder einen Sarong umgebunden, da ich natürlich eine kurze Hose an hatte (anders würde ich es auch nicht aushalten bei den Temperaturen).

Nach dem langen Weg nach unten kommen wir in der Tempelanlage an und bewundern wieder einmal die einmalig schöne Natur dort. Dadurch, dass er etwas abseits gelegen ist, sind außer uns auch nicht so viele anderen Touristen da. Dadurch haben wir die Möglichkeit auch wieder ein bisschen in Ruhe zu filmen. Als letzte Station nehmen wir uns den Pura Tirta Empul vor. Dieser Tempel hat auch eine sehr bekannte Badestädte, die uns interessiert. Wir landen bei einem Secret Entrance, der uns durch einen langen Tunnel zum Tempel führt. Da wir aber beim letzten Tempel schon so viele Treppen wieder nach oben steigen mussten und es mal wieder unglaublich heiß ist, beschließen wir diesen Tempel sein zu lassen und nach hause zu fahren.

Diese Entscheidung wurde vor allem getroffen, weil der Tempel den wir von oben gesehen haben definitiv nicht das war was auf unserer Karte als Zielpunkt angezeigt wurde.

Ein wenig enttäuscht und vor allem verschwitzt geht es ins Hotel um eine Dusche zu nehmen. Denn heute Abend haben wir noch Karten für einen Kecak Tanz. Das ist ein traditioneller Tanz, der meist eine Geschichte erzählt. Er besteht aus mehreren Elementen und Szenen. Dabei gibt es auch verschieden Figuren und immer präsent einen Männerchor der den Ausdruckstanz und das Schauspiel musikalisch untermalt. Wir zeigen euch ein paar Bilder, damit die Erklärung deutlicher wird und ihr die Kostüme sehen könnt 😀 Klickt euch durch!

Anschließend durften wir auch noch einen Feuertanz bewundern. Erst wird ein großes Feuer mit Kokosnussschalen angezündet. Danach kommt ein Mann mit einem Metallvogelkostüm, der in Trance  ist, und rennt dabei immer wieder durch die heißen Kohlen und schleudert diese durch die Gegend. Zwei weitere Männer schieben die Kohle anschließend wieder auf einen Haufen damit der Mann wieder durchrennen kann. Wir haben versucht es auf Video festzuhalten, aber es war bereits sehr dunkel und das einzige Licht, das vorhanden war kam von dem Feuer. Also schon mal Entschuldigung für die vielleicht etwas schlechte Qualität.

Nach diesem Abend gehen wir völlig kaputt aber auf jeden Fall überwältigt ins Bett, denn morgen geht es schon sehr früh an den Flughafen um von Denpasar nach Singapur zu fliegen (3 Stunden). Anschließend ein 7 stündiger Aufenthalt am Flughafen um dann knapp 8 Stunden nach Sydney zu fliegen. Wir werden diesen Schlaf also definitiv brauchen.

See you guys in Sydney 🙂

Vanessa & Nico

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